Digitale Produkte verkaufen

Digitale Produkte verkaufen lernen – Soll ich aufgeben?

Ich würde gerne lernen wie ich Digitale Produkte verkaufen kann. Dazu habe ich sowohl auf Udemy mehrere Kurse belegt und auch bei Digistore einige Kurse gekauft. Leider aber auch wieder abgebrochen. Warum das so ist? Das erfährst du in diesem Beitrag.

Digitale Produkte verkaufen ist cool

Es gibt so viele Online Marketer die mir versprochen haben, dass ihr Kurs der heilige Gral ist und ich damit entweder viel Geld verdiene oder so viel, dass ich ein gutes Nebeneinkommen habe. Sie haben es mir nicht persönlich versprochen, sondern durch ihre Aussagen in Promotion Texte und Videos.

Ich glaube schon, dass es Spaß machen würde. Einige Parts des Online Marketing sind einfach genial.

Doch woran scheitert es?

Bin ich nicht intelligent genug? Mache ich irgendwo Fehler, die es verhindern erfolgreich zu sein?

Ich denke natürlich, dass es nicht der Fall ist.

Was müsste ein Kurs liefern, damit ich zufrieden bin?

  1. Ein akzeptabler Preis
  2. Over-the-Shoulder Video oder eine Schritt-für-Schritt Anleitung
  3. Themenbezogene Videos und Texte ohne Ausschweifungen
  4. Nichts zurückhalten um weitere Kurse zu verkaufen
  5. Gute Audio- und Videoqualität

Akzeptabler Preis

Was ist ein akzeptabler Preis? Das ist wirklich schwierig zu beantworten. Natürlich will ich so wenig wie möglich bezahlen. Bin aber bereit für einen wirklich guten Kurs auch gutes Geld zu bezahlen. Aber nur mit Geld-Zurück-Garantie und über einen vertrauenswürdigen Zahlungsanbieter.

Over-the-Shoulder Video

Es muss nicht unbedingt ein Video sein. Ich lese mir auch gerne Text durch, weil ich dann nebenbei noch etwas leise Musik hören kann.

Hier sollte es tatsächlich Schritt-für-Schritt von den Anfängen zum fertigen Produkt und der Vermarktung gehen. Der Kursteilnehmer soll am Ende des Kurses wirklich in der Lage sein ein eigenes Online Business aufbauen können mit der Erstellung und dem Verkauf von digitalen Produkten.

Fokussierte Teile oder Module

Jeder Teil des Kurses sollte sich auf das Thema konzentrieren. Wenn das Thema zum Beispiel Facebook Marketing lautet, dann sollte nicht über die WordPress Installation gesprochen werden.

Alle Informationen offenlegen

Ich bin mir nicht sicher ob es aus Absicht passiert oder die Kurse einfach nur mangelhaft sind. Oft fehlt ein wichtiger Teil in den Kursen. Das Wissen kann man sich dann mit einem neuen Kurs aneignet. Natürlich ist das wieder mit weiteren Kosten verbunden.

Qualität der Videos

Videos in einem Kurs werden natürlich nicht alle an einem Tag produziert. Daher kann es schon Unterschiede in der Lautstärke des Tons geben. Bei einigen Videos hört es sich allerdings an als wenn der Ersteller in einem Schwimmbad sitzt.

Gleiches gilt auch für die Bildqualität. Manchmal ist das Bild so verschwommen, dass ich den Text ohne Brille lesen kann. Und eigentlich sehe ich ohne Brille nicht sehr viel.

Fazit

Bisher habe ich noch keinen Kurs gefunden, der mich wirklich überzeugt hat. Natürlich habe ich noch nicht alle Kurse probiert, aber schon einige.

Kennst du einen Online Marketing Kurs, der wirklich gut ist? Dann lass es mich wissen. Ich bin gespannt.

 

Buyer Persona

Warum Du ohne Buyer Persona erst gar nicht loslegen brauchst

Eine Buyer Persona ist Dein bester Kunde. Dein perfekter Kunde. Alles was Du in Deinem Online Business tust, ist für Deine Buyer Persona. Nicht für eine Zielgruppe von Leuten, sondern nur für diese eine Person.

Wie Du Deine Buyer Persona erstellst, erfährst Du hier in diesem Beitrag.

Was ist eine Buyer Persona genau?

Buyer Persona hört sich bereits so an, als wenn Du dieser Person etwas verkaufen willst. Das mag irgendwie auch eines der Ziele sein. Aber Dein Hauptaugenmerk liegt darauf, Deiner Buyer Persona zu helfen.

Du verkaufst Deiner Buyer Persona nichts, du hilfst ihr bei ihren Problemen. Klick um zu Tweeten

Dieser kleine Satz hat so viel Bedeutung. Dein gesamtes Online Business muss darauf aufgebaut sein.

Keine Sorge, ich plädiere hier nicht für eine bessere Welt und alles sollte kostenlos sein. Aber nur wenn Dein Buyer Persona dich für vertrauensvoll hält, wird er auch etwas von Dir kaufen wollen. Vertrauen kannst Du aufbauen, indem Du ihn mit kostenlosen nützlichen Informationen versorgst.

Was Du über Deine Buyer Persona wissen wolltest

Je besser Du deine Buyer Persona kennst, desto besser kannst Du für sie nützliche Informationen und digitale Produkte erstellen. Du zielst nicht mit dem großen Marketingpfeil in eine Gruppe von möglichen Kunden. Du greifst auf Deine Buyer Persona zurück. Besser kannst Du Produkte gar nicht entwickeln, als für die eine fiktive Person.

  • Vorname ggf. Nachname
  • Alter
  • Geschlecht
  • Familienstand
  • Kinder
  • Einkommen
  • Bildung
  • Beruf
  • Beschäftigung
  • Hobbies
  • Interessen
  • Sport
  • Bedürfnisse
  • Persönlichkeit
  • Ziele im Leben
  • Kontostand
  • Wohnsituation

Schränke ich meine Zielgruppe nicht zu sehr ein?

Ja!

Und das ist perfekt so. Du erreichst damit nur Leute, die sich für deine Produkte interessieren und die auch gewillt sind diese für Geld zu kaufen.

Hast Du nicht auch lieber 100 Personen, von denen 10 Personen später auch Deine Produkte kaufen, als 10.000 Personen von denen kein Einziger kauft?

Also mach Dir keine Sorgen. Du schränkst zwar Deine Zielgruppe ein, aber auf eine gute Weise. Mach Dir nicht die Mühe für alle da sein zu wollen. Das klappt sowieso nicht.

Welche Vorteile hat es eine Buyer Personal zu haben?

Auf die zielgerichtete Content Erstellung habe ich Dich ja schon hingewiesen. Aber es gibt noch viel mehr Vorteile.

  • Du hast einen Ansprechpartner
  • Einschränken der bezahlten Werbung auf Deinen perfekten Kunden
  • Braucht meine Buyer Persona mein neues digitales Produkt?

Du hast einen Ansprechpartner

Es ist sehr schwierig einfach so ins Leere zu sprechen, zu schreiben oder Produkte zu entwickeln. Für so manchen Online Marketer, ist erst nach der Entstehung seiner Buyer Persona, so richtig die Post abgegangen.

Wie bei mir zum Beispiel.

Diesen Tipp, sich einen Ansprechpartner vorzustellen, gibt es auch für Radiomoderatoren.

Gegebenenfalls hilft es auch, sich ein Bild eines Familienmitgliedes o.Ä. mitzunehmen und seine Worte an diese Person zu richten. – Andrea Grünwald

Nichts anderes ist auch die Kommunikation mit deiner Buyer Persona.

Einschränken der bezahlten Werbung auf Deinen perfekten Kunden

Früher oder später nimmst Du etwas Geld in die Hand und buchst Werbung auf Google oder Bing oder irgendwo anders. Damit Du nicht dein Geld einfach in die Menge wirfst, nimmst du auch hier Deine Buyer Persona zur Hand.

Ist diese Werbung jetzt gut genug für meine Buyer Persona?

Braucht meine Buyer Persona mein neues digitales Produkt?

Das ist eine der wichtigsten Fragen. Vielleicht sogar die wichtigste Frage überhaupt.

Hierzu ein kleines Beispiel:

Nehmen wir mal an, dass Dein Online Business im Bereich Finanzen angesiedelt ist. Weiterhin nehmen wir an, dass Du Deine Buyer Persona bereits erstellt hast. Die wichtigsten Informationen hast du bereits gesammelt.

Deine Buyer Persona:

Wilhelm Klug, 60 Jahre alt, Beamter, überdurchschnittliches Einkommen, seit 30 Jahren verheiratet, eigenes großes Haus, die zwei Kinder sind aus dem Haus.

Würdest Du mit diesen Informationen ein digitales Produkt zum Thema „Rentenversicherung“ erstellen?

Ich glaube Du hast keine 10 Sekunden darüber nachgedacht.

Warum solltest Du Deine Kraft in ein Produkt stecken, dass Wilhelm gar nicht kaufen wird?

Vielleicht würde Frank, Johannes oder Sebastian interessiert sein an Deinem Produkt. Aber Wilhelm ist es bestimmt nicht. Er braucht vielleicht Informationen über gute und kurzfristige Geldanlagen.

Ich hoffe mit meinem kleinen Beispiel konnte ich Dir zeigen was ich meine.

Gerade habe ich im Internet auch noch zufällig einen Artikel über Zielgruppen und Persona gefunden. Den möchte ich dir nicht vorenthalten. Die Definition der Zielgruppe – ein leidiges (und oft vernachlässigtes) Dauerthema.

Meine Buyer Persona – Also Du

Für meine eigene Online Business Seite erstelle ich gerade eine Buyer Persona. Also im Prinzip bist Du das jetzt gerade in dem Augenblick.

Alles was ich mir vorstelle, wird nicht zu 100% passen. Vielleicht auch nicht zu 50%. Aber je mehr ich in Kontakt mit meinen Lesern trete, desto näher komme ich an das Ideal ran.

Meine Buyer Persona ist:

Stefan Rademacher. Er ist 35 Jahre alt und arbeitet als kaufmännischer Angestellter bei einer Versicherung. Stefan verdient 1800 Euro netto im Monat.

Seit 5 Jahren ist Stefan verheiratet und hat eine zweijährige Tochter. Er und seine Familie wohnen in einer schönen Wohnung in der Nähe von Hamburg.

Seine Hobbys sind Sport und Fitness, Texas Holdem und seine Familie. Er interessiert sich für das Online Marketing, nachdem er im Internet recherchiert hat. Sein Job ist gut, aber er möchte sich noch ein zweites Standbein aufbauen. Etwas das ihm wirklich Spaß macht.

Das ist Stefan!

Warum du nicht Stefan bist

Ich hatte zwar gesagt: Meine Buyer Persona – Also Du

Aber das passt in den seltensten Fällen komplett überein. Vielleicht passt das Alter und evtl. auch die Hobbys, aber das wirklich alles passt, würde mich schon sehr wundern.

Doch wenn ich für Stefan digitale Produkte entwickle oder Blogbeiträge schreibe, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass ich dich damit auch anspreche.

Erstelle jetzt Deine Buyer Persona

Jetzt ist es an Dir, Deine Buyer Persona zu erstellen. Die Beschreibung Deiner Buyer Persona kann gar nicht genau genug sein. Fang klein an. Später kannst Du Deinen perfekten Kunden immer noch erweitern.

Wenn Dir der Artikel gefallen hat, dann hinterlass doch bitte einen Kommentar und / oder trag Dich in meine Liste ein. Dann bekommst Du von mir regelmässig neue und wertvolle Informationen.

Email Marketing

Was steckt hinter den E-Mail Marketing Versprechungen?

Wann hast du das letzte Mal ein kostenloses E-Book runtergeladen und musstest dafür nicht zumindest deine E-Mail Adresse hinterlassen? Ich kann mich auch nicht daran erinnern. Dabei sind diese E-Books oder Lead-Magnete nicht komplett ohne Gegenleistung zu haben. Schliesslich gibst du dafür deine E-Mail Adresse ab.

In meiner neuen Artikel Serie möchte ich einigen Angeboten auf den Grund gehen. Dabei prüfe ich was ich für meine E-Mail Adresse bekomme und was mir im weiteren Verlauf verkauft werden soll.
Was steckt hinter den E-Mail Marketing Versprechungen? weiterlesen

Was Affiliate Marketing ist und wie du damit Geld verdienen kannst

Was ist Affiliate Marketing? Einfach ausgedrückt, ist es eine Möglichkeit mit Empfehlungen Geld zu verdienen. Für so ziemlich jede Art von Business gibt es Partnerprogramme. Firmen zahlen für Empfehlungen eine Provision, wenn dadurch ein Verkauf oder eine andere Handlung entsteht.

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie du mit Affiliate Marketing Geld verdienen kannst, dann solltest du unbedingt weiterlesen.

Was Affiliate Marketing ist und wie du damit Geld verdienen kannst weiterlesen

nischen konkurrenz

Konkurrenz für meine Nische erkennen

In Keywords für meine Nische herausfinden habe ich mit meinem ersten Youtube Video diesem Schritt teilweise etwas vorgegriffen. Im dem Video Nischen Keyword mit Market Samurai habe ich erklärt wie ich die härteste Konkurrenz auf der ersten Seite in Google analysiere.

In diesem Schritt möchte ich dir zeigen wie du es manuell und ohne Kosten machen kannst.

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potential nische

Das Potential einer Nische ermitteln

Nichts ist schlimmer als eine Nischen zu finden, die auch von vielen Leuten bei Google gesucht wird, aber Du findest kein Partnerprogramm. Also Du kannst keine Produkte vermitteln. Das kommt tatsächlich vor. Ich werde versuchen dir Alternativen aufzuzeigen. Auch hier gilt es als Anfänger lieber auf ein Produkt ohne Partnerprogramm zu verzichten. Erst später mit mehr Erfahrung wird dich das nicht abschrecken. Für die Schritt für Schritt Anleitung wollen wir kein zu großes Risiko eingehen.

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Potentiale erkennen

Aus dem letzten Schritt habe ich folgende Produkte bzw. Begriffe mitgenommen: Badezimmerspiegel, Waage, Couch, Mixer und Kabeltrommel. Ich glaube die Auswahl ist ganz gut und bunt gemischt.

Um herauszufinden ob es Partnerprogramme für die einzelnen Produkte gibt nehme ich drei verschiedene Quellen als Anhaltspunkt. 100partnerprogramme.de, Amazon und zur Not die Google Suche. Es gibt natürlich noch viele weitere Affiliate Anbieter, aber hier habe ich für den Anfang genug um eine Einschätzung abzugeben. Die Google Suche nutze ich nur, wenn ich über die beiden anderen Anbieter nichts oder nicht in ausreichender Auswahl finde.

Die Partnerprogramm Suchmaschine

Fangen wir als mit dem Badezimmerspiegel an. Zuerst schaue ich mir an, welche Partnerprogramme es auf 100partnerprogramme.de gibt. Hier finde ich durch eine Suche die Seite bestebadezimmer.de. Hier scheine ich genau richtig zu sein. Ich schaue mir die Webseite an und habe einen positiven Eindruck. Das ist keine schnell hingezauberte Seite. Für mich sieht die Seite professionell aus.

Der Anbieter hat sechs Spiegelschränke im Angebot. Also eine Auswahl wäre auch vorhanden. Die Preise schwanken zwischen 145,00 Euro und 369,00 Euro. Sieht also ganz gut aus. Ich erfahre auf 100partnerprogramme.de, dass die Provision ab 4% los geht. Hier kommt es darauf an, wie viel ich im Monat vermitteln kann. Die maximale Provision beträgt 6%. Nicht die Welt, aber damit könnte man schon arbeiten.

Der Platzhirsch: Amazon

Als nächstes Suche ich bei Amazon nach Badezimmerspiegel. Die Auswahl hier ist wesentlich größer und ich bekomme auch Produkte unter 100 Euro. Generell gilt, dass es fast alles über Amazon zu bestellen gibt.

Da ich genug Produkte bei Amazon und 100partnerprogramme.de gefunden habe, verzichte ich auf eine weitere Suche über Google. Ich kann also sagen, dass Badezimmerspiegel generell ein Potential haben.

Das nächste Produkt ist die Waage. In meinem Fall ist es die Personenwaage, da ich sie im Badezimmer aufgeschrieben habe. Das kann man allerdings auch entwickeln. Also eine Waage muss nicht das Nischenprodukt sein, wenn man bei der Analyse merkt, dass vielleicht eine Küchenwaage mehr Potential hat. Im Laufe der Recherche nach einer Nische kommen immer wieder neue Ideen. Das macht die Suche so spannend und ergiebig.

Zurück zu unserer Personenwaage. Auf 100partnerprogramme.de finde ich jetzt keinen direkten Anbieter, aber wenn ich die Liste überfliege, fallen mir sofort plus.de, klingel.de und viele weitere auf, von denen ich weiß, dass sie Waagen im Angebot haben. Die Provisionen bewegen sich hier auch im Bereich ab 5% aufwärts. Die Auswahl ist gut.

Eine Suche auf Amazon zeigt das gleiche Bild. Viel Auswahl und daher ist Potential auf jeden Fall vorhanden.

Egal ob groß oder klein

Das nächste Produkt ist das größte Produkt, welches ich jemals nach seinem Potential bewertet habe. Im Prinzip ist es aber auch egal ob ich Uhren oder Immobilien verkaufe. Wichtig ist, dass ich durch eine Provision daran etwas verdiene. Ich glaube sogar, dass die Rückgaben bei größeren Produkten geringer sind, da der Aufwand einfach höher ist.

Auch hier finde ich wieder etliche Anbieter, die ich bewerben könnte. Also bleibt das Produkt in meiner Liste.

Die letzten beiden Nischenprodukte, den Mixer und die Kabeltrommel, verarbeite ich im Schnelldurchgang. Auch hier gibt es viele Möglichkeiten mit Provisionen zu einem respektablen Ergebnis zu kommen.

Nach gründlicher Überlegung weiß ich jetzt, dass alle Produkte für mich Einnahmen generieren können.

ideenfindung nischenseite

Ideenfindung für eine Nischenseite

Was ist eine Nischenseite?

Da wir mit Sicherheit auf verschiedene Level des Wissens über das Affiliate Marketing treffen, erkläre ich einige Begriffe. Für Dich mag das vielleicht kalter Kaffee sein, aber andere Interessierte stossen eventuell bei dem Wort Nischenseite auf Verständnisprobleme.

Eine Nischenseite behandelt ein Produkt oder eine Dienstleistung, die so für sich gesehen nicht sehr groß ist. Die Nische ist meist Teil einer größeren Einheit, eines Online Shops zum Beispiel.

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Ein Beispiel für ein Nischenprodukt:

Die große Einheit ist Amazon. Hier findet man so ziemlich alle Produkte, die man sich vorstellen kann. Wenn ich jetzt versuchen würde alle Produkte von Amazon als Affiliate zu vermarkten, dann stosse ich nicht nur auf zeitliche Probleme, sondern ich wäre einfach nur eine schlechte Kopie des Originals. Weder Google noch die Benutzer würden das honorieren.

Die Nische wäre also ein Teil von Amazon. Nehmen wir hier mal das Beispiel eines Smartphones. Das Smartphone wäre zwar eine Nische, aber eine sehr große. Ich könnte das jetzt runter brechen auf den Akku des Smartphones. Diese werden auch bei Amazon verkauft. Also einen stärkeren Akku könnten wir einfacher vermarkten als ein Smartphone.

Warum soll ich ein Nischenprodukt auswählen?

Als ich das erste Mal von einer Nischenseite gehört habe, fragte ich mich, warum ich mich für ein Produkt entscheiden soll, dass nur sehr wenig Leute haben wollen. Denn das sagt ja eine Nische aus, oder? Nein, so ganz ist das nicht richtig. Mit der richtigen Nische kann man ein Segment abdecken, welches in den Weiten des Internets noch nicht oder nicht zureichend abgedeckt ist. Auch heute entstehen noch jeden Tag viele Nischenseiten.

Wie groß darf die Nische sein?

Diese Frage ist sehr schwierig zu beantworten. Hauptsächlich kommt es hier auf die Konkurrenz an. Wenn die Analyse ergibt, dass viele Leute nach diesem Nischenprodukt suchen, die Konkurrenz allerdings zu stark ist, dann sollte man lieber die Finger davon lassen. Gerade am Anfang ist es sehr schwer und auch frustrierend, wenn man auf den hinteren Suchergebnisseiten herumdümpelt.

Grundsätzlich würde ich gerade Einsteigern empfehlen keine Reisen, keine Unterhaltungselektronik, keine Geldgeschäfte, keine Versicherungen und auch keine Handyverträge zu vermarkten. Sicher ist hier sehr viel Geld drin, aber auch sehr viel Konkurrenz. Zu Beginn Deiner Affiliate Marketing Karriere solltest Du von Erfolgen getragen werden. Frust ist hier kein guter Wegbereiter.

Ein negatives Beispiel von mir ist meine Reiseseite Frohe Reise. Die Domain dazu habe ich am 29.04.2010 registriert. Danach ruhte die Idee bis 2011 und im Sommer 2011 habe ich dann mit der Umsetzung begonnen. Was mir bis dahin nicht bewusst war, wie viel Marketing Geld von den großen Anbietern in den Markt gepumpt werden. Da hat man als unerfahrener Affiliate keine Chance. Selbst mit dem ganzen Wissen von heute würde ich mich an solche Projekte eher nicht versuchen. Die Gefahr zu scheitern ist hier wesentlich höher.

Wie finde ich denn jetzt eine gute Nische?

Das wichtigste bei der Suche nach einer Nische ist es die Augen und Ohren offen zu halten. Und zwar bewusst. Nimm dir Stift und ein Blatt Papier und gehe durch dein Haus oder deine Wohnung. Das ist der erste Anlaufpunkt für das finden eines Produkts für eine Nische.

Starte in einem beliebigen Raum und gehe durch jeden Raum. Inkl. Balkon, Garten und Garage wenn vorhanden.

Ich starte mal meinen Rundgang im Badezimmer. Die Liste ist nicht vollständig und dient hier eher der Anschauung. Du wirst mit Sicherheit bei dir auch noch andere Sachen finden. Schreib alles auf, so unsinnig es dir auch jetzt im Moment vorkommt.

BadezimmerSchlafzimmerArbeitszimmerGäste WCWohnzimmerKücheGarage
HandtücherBettComputerHandtücherFernseherKühlschrankKabeltrommel
BadezimmerspiegelKommodenMonitoreToilettenpapierhalterPlaystation 3ArbeitsplatteArbeitsgeräte
RasiererBettlakenStehlampeWeihnachtsbaumKochbücher
DuschkabineKopfkissenTastaturCouchMixer
BadewanneMausKaminofenEiweißpulver
FliesenBürostuhl
BadvorlegerSchreibtisch
WaageAkten

Bevor jetzt jemand auf die Idee kommt nach einem Spendenkonto zu fragen. Wir haben natürlich mehr Sachen und Dinge. Mir geht es hier um das grundsätzliche Konzept. Du wolltest nach Möglichkeit aber so viel wie möglich aufschreiben. Verwerfen können wir das nachher immer noch.

Wie viel sollte ein Nischenprodukt kosten?

Der Preis für das Nischenprodukt darf nicht zu niedrig sein. Bei einer angenommenen Provision von 5% sind dies bei einem Produkt welches 10 Euro kostet gerade mal 0,50 Euro. Wenn ich mit meiner Nischenseite 250 Euro im Monat verdienen möchte, dann muss ich 500 Produkte verkaufen. Das ist schon sehr viel und mit einer Nische schwer zu erreichen. Nicht unmöglich, aber schon sportlich.

Ich empfehle einen Preis für das Nischenprodukt von mindestens 50 Euro. Für jeden verkauften Artikel bekommst Du dann 2,50 Euro. Bei den angenommenen 250 Euro für diese eine Nischenseite sind das dann 100 Verkäufe. Dies ist realistisch zu erreichen nach einer gewissen Zeit.

Als nächstes streiche ich daher aus der Tabelle alle Einträge heraus, die einen Wert unter 50 Euro haben. Dabei ist zu beachten, dass es natürlich immer auch günstige Angebote gibt von einem Produkt. Es gibt Handtücher für unter 10 Euro, aber auch Saunahandtücher für über 50 Euro. Ich würde mir allerdings nicht die Mühe machen für ein Handtuch von 10 Euro eine Produktbewertung zu schreiben. Das lohnt sich einfach nicht.

BadezimmerSchlafzimmerArbeitszimmerGäste WCWohnzimmerKücheGarage
HandtücherBettComputerHandtücherFernseherKühlschrankKabeltrommel
BadezimmerspiegelKommodenMonitoreToilettenpapierhalterPlaystation 3ArbeitsplatteArbeitsgeräte
RasiererBettlakenStehlampeWeihnachtsbaumKochbücher
DuschkabineKopfkissenTastaturCouchMixer
BadewanneMausKaminofenEiweißpulver
FliesenBürostuhl
BadvorlegerSchreibtisch
WaageAkten

Drei Produkte konnte ich jetzt streichen. Als nächstes gehe ich der Frage nach, ob ich mich mit dem Nischenprodukt identifizieren muss. Es kann einfacher sein ein Produkt auszuwählen, welches ich zwar vom Namen und Gebrauch kenne, aber mit dem ich mich bisher nicht weiter mit befasst habe.

BadezimmerSchlafzimmerArbeitszimmerGäste WCWohnzimmerKücheGarage
HandtücherBettComputerHandtücherFernseherKühlschrankKabeltrommel
BadezimmerspiegelKommodenMonitoreToilettenpapierhalterPlaystation 3ArbeitsplatteArbeitsgeräte
RasiererBettlakenStehlampeWeihnachtsbaumKochbücher
DuschkabineKopfkissenTastaturCouchMixer
BadewanneMausKaminofenEiweißpulver
FliesenBürostuhl
BadvorlegerSchreibtisch
WaageAkten

Jetzt sind noch 15 Produkte übrig. Für eine weitere Analyse ist mir das noch zu viel. Ich will am Ende der Ideenfindung maximal 3-5 Produkte haben, die ich näher analysiere. Die Erfahrung hat gezeigt, dass man sich sonst in der Analyse verliert und zu keinem guten Ergebnis kommt.

Als nächstes entscheidet mein Bauchgefühl. Möchte ich diese Produkt vertreiben? Habe ich ein gutes Gefühl dabei, dass es sich auf verkaufen lässt. Nach diesem letzten Durchlauf des Streichprozesses will ich noch maximal 5 Artikel übrig haben. Bei Dir sollte das genauso sein.

BadezimmerSchlafzimmerArbeitszimmerGäste WCWohnzimmerKücheGarage
HandtücherBettComputerHandtücherFernseherKühlschrankKabeltrommel
BadezimmerspiegelKommodenMonitoreToilettenpapierhalterPlaystation 3ArbeitsplatteArbeitsgeräte
RasiererBettlakenStehlampeWeihnachtsbaumKochbücher
DuschkabineKopfkissenTastaturCouchMixer
BadewanneMausKaminofenEiweißpulver
FliesenBürostuhl
BadvorlegerSchreibtisch
WaageAkten

Jetzt habe ich noch meine 5 Produkte, die ich mit einem guten Gewissen verkaufen könnte. Selbst mit meinem jetzigen Wissen könnte ich jemandem bereits davon genug erzählen. Nicht so viel um ihm eine ehrliche Kaufempfehlung zu geben, aber genug um nicht ganz dumm auszusehen.

Beim Affiliate Marketing muss man nicht unbedingt von Anfang an alles über ein Produkt wissen. man muss sich nur gerne damit beschäftigen müssen. Wenn ich am Ende das finale Nischenprodukt ausgewählt habe, dann beschäftige ich mich näher mit dem Produkt. Und zwar so als wenn ich Chef Verkäufer nur für dieses eine Produkt wäre. Du musst Spezialist sein, damit du das Produkt auch ordentlich beschreiben und bewerten kannst.

Das Video zum Artikel

Was ist ein Affiliate Link?

Es gibt viele Seiten im Internet, die mit der Empfehlung von Produkten ihre Arbeit finanzieren. Reich werden dadurch die wenigsten, aber wenn zumindest ein Teil der Ausgaben wieder eingenommen werden, dann ist beiden Seiten geholfen. Der Anbieter wird für seine Arbeit bezahlt und der Nutzer hat dadurch auch nur Vorteile. Er bekommt eine gute und kostenlose Empfehlung.

Was genau ist ein Affiliate Link

Affiliate Links können in verschiedenen Formen auf der Webseite vorhanden sein. Manchmal als Bannerwerbung, oft aber als ganz normaler Link auf die Seite des empfohlenen Produktes. Der Nutzer klickt auf den Link und wird dann auf die Seite geleitet. Entscheidet sich der Nutzer zum Kauf des Produktes oder der Dienstleistung, dann bekommt der Betreiber der Webseite eine Prämie. Dies ist meist ein Prozentsatz vom Verkaufspreis.

Kaufe ich direkt etwas, wenn ich auf einen Affiliate Link klicke?

Nein! Das ist erstens nicht erlaubt und zweitens auch ganz schlechter Stil. Ich nehme mal hier das Beispiel Amazon. Man fügt einfach einen speziellen Amazon Partnerlink in die Webseite ein. Klickt jetzt ein Nutzer auf diesen Link, dann wird er zur Amazon Produktseite weitergeleitet. Hier muss der Nutzer noch das Produkt in den Warenkorb legen, dann zur Kasse gehen und bezahlen. Dies geschieht genauso als wenn jemand amazon.de in seinen Browser eingibt. Der Unterschied besteht nur darin, dass die Partner ID des Webseitenbetreibers mitgeschickt wird. Über diesen erkennt Amazon von welcher Seite das Produkt empfohlen wurde.

Affiliate Links kennzeichnen

Viele Affiliate Betreiber nutzen den Stern (*) als Zeichen für einen Affiliate Link. Auch ich nutze einen Stern für die Kennzeichnung. Ich finde es nur fair, dass man auch sagt, dass man Geld durch die Empfehlung verdient.

planung einer affiliate seite

Planung einer Affiliate Marketing Seite im Internet

Zur Erstellung einer Affiliate Marketing Seite gehört die Planung an die erste Stelle. Du könntest auch direkt mit der Domain Suche starten oder WordPress auf einem Webspace installieren. Aber was würde das bringen?

Eventuell würdest du an irgendeinem Punkt ankommen und merken, dass Du Dich in einer Sackgasse befindest. Daher starten wir als erstes mit der grundsätzlichen Planung.

Diese Seite ist Teil der Serie Schritt für Schritt zum Geld verdienen als Affiliate.

Planung der Motivation

Da wir die Motivation hoch halten wollen und auch auf lange Sicht mit unserer Seite verbunden bleiben möchten, starten wir als erstes mit der Zeitplanung zum Aufbau einer Affiliate Marketing Seite.

Vielleicht bist Du genauso wie ich auch im Beruf eingebunden und kannst Dir nicht einfach ein paar Monate Urlaub nehmen. Dazu kommen dann noch Familie und nicht zu vergessen andere Freizeitaktivitäten. Wenn Du mehr Zeit hast, dann bist du vielleicht schneller durch, aber im Grunde hilft das auch nur begrenzt.

Bis deine Seite in Google auf einem anständigen Platz gelistet wird, wird so oder so einige Zeit ins Land gehen.

Kann man Motivation planen?

Davon gehe ich fest aus. Du musst Dir im Klaren sein, wie viel Zeit Du am Tag, in der Woche oder im Monat für das Projekt einsetzen kannst. Gerade in der Startphase solltest Du mehr Zeit einplanen. Ich gehe da mal von 10 Stunden in der Woche aus.

Jetzt mögen sich 10 Stunden nicht viel anhören, aber diese in den normalen Wochenablauf einzuplanen ist schon sehr schwierig. Wichtig ist dabei eine realistische Einschätzung von Dir. Es bringt Dir nichts, wenn Du zu viel Zeit einplanen willst, dies aber später nicht einhalten kannst.

Früher oder später wirst Du das Projekt dann auf Eis legen.

Arbeitsplan erstellen

Das kennst Du sicher aus der Schule, den guten alten Stundenplan. Damit erfasse ich Zeiten, die ich für bestimmte Projekte nutzen möchte. Am Anfang mit nur einem Projekt ist es noch relativ einfach die Übersicht zu behalten, aber mit mehreren Projekten verschwimmen die Grenzen sehr schnell und man überzieht eine Stunde. Somit ist aber für das darauf folgende Projekt nicht mehr genug Zeit verfügbar. Oftmals endet das in Frustration und kein Projekt gedeiht wirklich gut.

Also erstellen wir einen Arbeitsplan, der zu unseren Zeiten passt. Diese Tipps und Anleitung soll so einfach wie möglich sein. Daher erstelle ich den Abeitsplan einfach auf einem karierten Blatt Papier. Solltest Du bereits erfahren sein, dann kannst Du ihn auch mit Google Docs erstellen. Google Docs ist ein Service von Google um Online Dokumente zu erstellen und zu verwalten. Solltest Du Bedenken haben, weil Daten auf einem fremden Server gespeichert werden, dann erstelle den Arbeitsplan in Excel oder Open Office. Wie Du siehst gibt es immer eine Möglichkeit.

Affiliate Marketing Arbeitsplan

Auf dem ersten Bild siehst Du meinen Arbeitsplan in der Grundfassung. Also quasi der Rohling. Ich starte Montag in der früh um 08:00 Uhr und der Tag geht hier auf meinem Arbeitsplan bis 06:00 Uhr. Irgendwie ist mit die 07:00 Uhr verloren gegangen. Diese ist jetzt auch für mich nicht wichtig, weil sie zu meinen geblockten Zeiten gehört.
Arbeitsplan Affiliate Marketing Rohversion

In meinem Arbeitsplan streiche ich jetzt alle Zeiten die mir jetzt schon als verplant bekannt sind. Dies können Arbeit, Freizeit, Sport oder andere Projekte sein.
Arbeitsplan Affiliate Marketing Geblockte Zeiten

Jetzt markiere ich noch mit einem Textmarker die Zeiten, die noch frei sind. In diesen Zeiten muss ich jetzt mein Projekt unterbringen.
Arbeitsplan Affiliate Marketing Freie Zeiten

Ich habe mich dazu entschieden in den ersten Wochen 10 Stunden zu investieren. Ich verteile die Zeit auf 5 Tage. Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag. Wie Du Deine Zeit verteilst ist ganz alleine Deine Sache. Denkt nur daran, dass Du diese Zeiten auch einhalten solltest. Die Kreise zeigen welche Zeiten ich für das Projekt ausgewählt habe.
Arbeitsplan Affiliate Marketing Projektzeit

Das Video zum Artikel

Deine Aufgaben

Deine Aufgabe ist es einen realistischen Arbeitsplan zu erstellen. Du solltest danach wissen wann Du an dem Projekt arbeiten kannst. Zusätzliche Zeit ist gut, aber das was Du jetzt in den Arbeitsplan einträgst ist das mindeste was du schaffen solltest.